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29.01.10

Gartner sieht CRM Umsatz-Prognosen positiv

Auch das Marktforschungsunternehmen Gartner hat in Glaskugel zur Hand genommen und in Sachen CRM eine Prognose gewagt. Laut ECIN sollen die Damen und Herren Analysten einen Umsatz-Zuwachs von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sehen. Allerdings würden auch eCommerce- sowie SaaS-Lösungen, gemessen an der Gesamtmarktsituation, auf verhältnismäßig starke Nachfrage treffen.

Dass die CRM-Applikationen wieder stärker gefragt sein werden, liege laut Gartner daran, "dass die Befriedigung von Kundenwünschen und die Bindung an die eigene Marke oder Firma wieder als oberste Priorität der ITler eingestuft werde".

21.01.10

EBO auf der CeBIT: Unternehmenswerte mit integrativem und kommunikativem CRM steigern

CeBITWie sich Unternehmenswerte mit integrativem und kommunikativem CRM steigern lassen, zeigt die EBO GmbH auf der CeBIT in Halle 5, Stand D60, Infopoint 45. Als Sonderservice stellt die EBO Möglichkeiten vor, mit denen sich Software-Investitionen und die im Vorfeld notwendige Beratung durch Zuschüsse und Förderungen innovativ finanzieren lassen.

Als Lösungen stehen die CRM- und Organisationslösungen ION für Windows-, ION/5 für Windows-IBM-i- und evo-one für Lotus-Notes-Infrastrukturen im Mittelpunkt. Am Messestand in der CRM-Area der Special-Show Enterprise Application World demonstriert EBO, wie einfach und schnell die Systeme in die Software-Landschaft eines Unternehmens integrierbar sind, um auf Informationen aus ERP, Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft und anderen Lösungen zuzugreifen. Ähnlich wichtig wie die Integration ist die Kommunikationsfähigkeit eines CRM-Systems. Die drei EBO-Lösungen lassen sich jeweils mit Unified-Communications-Funktionen ergänzen, um die Kundenkommunikation optimal zu gestalten, etwa durch das direkte Telefonieren aus der Software heraus.

Über die technischen Aspekte hinaus demonstriert EBO den Messebesuchern an Beispielen, wie sich Unternehmenswerte durch CRM-basierende Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerungen signifikant steigern lassen. Als weiteren „monetären“ Service hat die EBO zur CeBIT Finanzierungsmöglichkeiten für Software-Investitionen und -Beratungen in einer Broschüre zusammengestellt, die sich aus der Nutzung von Förder- und Subventionsprogrammen ergeben. Besucher können sich die Software-Finanzierungsfibel am Messestand abholen und sich zu den einzelnen Programmen beraten lassen.

14.01.10

Die drei wichtigsten CRM-Trends

IT-Experte Dr. Wolfgang Martin hat für die CIO in seine "Glaskugel" geschaut und die wichtigsten drei CRM-Trends zusammengefasst. Dies sind:

1. Customer Intelligence
Die Verbindung von Business Intelligence (BI) und CRM liefert den Unternehmen umfassende und aktuelle Auswertungen, KPIs (Key Performance Indicator) (http://de.wikipedia.org/wiki/Key_Performance_Indicator) sowie Kennzahlen aus allen Bereichen, darunter auch zum Kundenverhalten. Durch Kundenanalytik erkennen Unternehmen beispielsweise Veränderungen im Kaufverhalten frühzeitig und können reagieren, lange bevor es zu spät ist.

2. CRM on Demand
Durch die Nutzung von CRM-Anwendungen im SaaS-Modell (Software as a Service) erzielen Unternehmen Kostenvorteile und erhalten mehr Flexibilität.

3. CRM goes Web 2.0
Ein neuer Trend könnte die Verbindung zwischen CRM und Enterprise-2.0-Konzepten sein. Immer mehr Unternehmen setzen bei der Kundenkommunikation auf die Verbindung von CRM mit Web 2.0-Werkzeugen, wie etwa Blogs, Wikis, Foren oder soziale Netzen.

08.01.10

CRM im Automobilhandel

Eine Branche, die ganz besonders unter der Finanzkrise leiden musste und leiden wird, ist die Automobilindustrie. Hersteller und Autohäuser kämpfen um jedem Kunden - wenn man mal von der Zeit während der Abwrackprämie absieht. Das Produkt „Neufahrzeug“ an sich reicht schon lange nicht mehr aus, um den Käufer zur Marke A statt B oder zum Autohaus C statt D zu ziehen. Laut dem Magazin automotiveIT ist der Schlüssel zum Erfolg das Customer Relationship Management (CRM).

Der Autor des Beitrags, Georg Winter, sieht deutliche Defizite bei den Händlern. Bei weniger als 50% der Werkstätten wird der Ort namens „Direktannahme“, an dem eigentlich einiges davon passieren sollte, was man im Werkstattbereich unter CRM-Maßnahmen zusammenfassen könnte, tatsächlich genutzt, um dem Kunden zuzuhören, ihm zu empfehlen oder Tipps zu geben. Dabei wird in der Direktannahme der ursprünglich meist vom Fahrzeugkauf angestoßene Kundenlebenszyklus fortgeführt, und zwar so lange, bis der Kunde wiederum (beim gleichen Händler) ein Fahrzeug kauft.

Zwar werde die Kundendatenbank kontinuierlich mit immer neuen Sätzen gefüllt, der Bestand aber selten gepflegt. Dabei wäre es so wichtig, die Inhalte eines Service-Gesprächs in den Datensatz des Kunden, der gerade zufrieden vom Hof gefahren ist, einzutragen. "Beschwerde zur Zufriedenheit des Kunden gelöst" oder "Kunde fährt im Sommer nach Italien, Urlaubscheck anbieten" oder "Kunde will kommendes Jahr einen neuen Wagen" könnten die Einträge heißen.
In eine gute Kundendatenbank gehören folgende Einträge hinein:
- Stammdaten (Kontakt, Geburtsdatum, Geschlecht)
- Persönliches (Beruf, Hobbys, Einkommen, Familie, besondere soziale Stellung)
- Fahrzeugdaten (Fahrgestellnummer, Reifengröße, HU-Termine, Ausstattung)
- Kaufverhalten (bisherige Fahrzeuge, eventuell Zahlungsmoral, Beschwerden, Reaktionen auf Mailings und sonstige Werbung)
- Aktionen (Kaufhistorie, Kontakthistorie)

Laut Georg Winter scheitere es also nicht mehr an dem mangelnden Angebot guter CRM Branchen-Software, die auf die Bedürfnisse der Autoindustrie zugeschnitten sind, sondern an der Umsetzung, am Verhalten der Mitarbeiter. Seiner Meinung nach ist die Mitarbeiterschulung und die konsequente, tägliche Nutzung genauso wichtig wie die Anschaffung und Installation der richtigen Software.